In den letzten Jahren haben die in Hamburg trainierenden Spielerinnen und Spieler sehr viele und große Erfolge errungen. Möglich gemacht hat das die professionelle Struktur am Standort Hamburg. Deswegen hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) den Stützpunkt Hamburg zunächst zum „Bundesstützpunkt Nachwuchs“ ernannt. Im Zuge der Reform der Bundesstützpunkte wurde Hamburg neben Mülheim/Ruhr und Saarbrücken nun zum Badminton-Bundestützpunkt. An dieses Gütesiegel, das vom DOSB in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Badminton Verband vergeben wird, sind hohe Anforderungen geknüpft, die der Badminton Standort Hamburg seit Jahren erfüllt.

So ist z.B. die Zusammenarbeit mit einer Eliteschule des Sports (in unserem Fall die EdS Alter Teichweg) eine wichtige Voraussetzung. Diese Kooperation ermöglicht die Vereinbarkeit von mehrmaligem täglichen Training und vielen Wettkampfreisen mit einer schulischen Ausbildung bis zum Abitur.
In Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein ist außerdem eine Aufnahme in das Sportinternat (nur ca. 5 Fußminuten von der Schule/Halle entfernt) bei entsprechender sportlicher Leistungsfähigkeit bzw. Perspektive möglich.
Bei weiteren Fragen bezüglich der Aufnahme von Athleten an den Stützpunkt, die Sportklasse der Schule oder das Internat wenden Sie sich bitte an unsere Sportkoordinatorin Jeannine Westendorf per Mail: jeannine.westendorf(at)hamburg-badminton.de


Landesleistungszentrum 

Im Landesleistungszentrum, eröffnet im Jahre 2007, trainieren zurzeit 60 Athleten aus 15 Vereinen verschiedener Alters- und Leistungsklassen unter der Leitung des Trainerteams. Unter einem Dach in einer der modernsten Badmintonhallen Deutschlands trainieren dabei sowohl viele Bundeskaderathleten und Spieler von Bundesligisten (Trainingsgruppe 1) als auch kleine Badmintontalente, die auch einmal nach den Sternen am Badmintonhimmel greifen wollen (TG5).

Ziel des Landesleistungszentrums ist es, Talenten, jungen und bereits gestandenen Athleten ein Training zusätzlich zum Training im Verein anzubieten, um auf überregionaler (z.B. den Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften) oder selbst auf internationale Bühne (z.B. Jugendeuropa- und –weltmeisterschaften sowie Weltranglistenturnieren) erfolgreich zu sein.

Dass dies funktioniert, zeigen z.B. die Erfolge der Hamburger Athleten bei Deutschen Meisterschaften und internationalen Turnieren. Zahlreiche Titel und Medaillen konnten errungen werden. Kleine und große Hamburger treten für Deutschland bei internationalen Höhepunkten an und gewinnen dort Medaillen – Hamburg gehört damit zu den wichtigsten und leistungsfähigsten Badminton-Städten in Deutschland.

Über eine Aufnahme in das Landesleistungszentrum entscheidet der Leistungsausschuss des HBV, zu Grunde gelegt werden mehrere Kriterien wie z.B. Alter, Perspektive, Leistungsstärke und Zielsetzung.


Trainer-Team

Um die hohen Anforderungen seitens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) als auch des Deutschen Badminton Verbandes (DBV) zu erfüllen, verpflichtet der HBV nationale, aber auch internationale Trainern für seinen Stützpunkt. Wichtig sind uns neben der Erfahrung auch eine hohe Motivation und die Fähigkeit, Spieler bestmöglich auszubilden. Wir sind davon überzeugt, dass gerade im Nachwuchsbereich die besten Trainer arbeiten sollten, auch wenn sie nicht aus Deutschland kommen.

Derzeit arbeiten folgende Trainer hauptamtlich beim HBV:

Ben Caldwell   Fabian Gruss
  • Bundestrainer am BSP Hamburg
  • Coach von Badminton Ireland (U15)
  • Trainer-Ausbilder bei Badminton Ireland
  • Head-Coach von Badminton Catalunya
  • DBV A-Trainer
  • Co-Bundestrainer Para-Badminton
  • Co-Bundeshonorartrainer Talententwicklung
  • Fitness Trainer B & FMS Zertifikat
Eric Pang
 Jie Yao (Honorartrainerin)
  • Dutch Badminton Association Trainer-Lizenz
  • World Coaching Academy Elite Coach
  • Viertelfinalist Badminton WM 2014
  • Holländischer Meister im Herreneinzel 2009-2015
  • Jugend-Europameister 2001
  • Chinesische Trainer-Lizenz
  • HBV-Trainerin seit 2018
  • Studenten-Weltmeisterin 1998
  • Europameisterin Einzel 2002
  • Olympia-Teilnehmerin 2004
 Katrin Schadlowski (Honorartrainerin)
 Philip Wong (Honorartrainer)
  • B-Trainerin
  • HBV-Trainerin seit 2014
  • C-Trainer (B-Trainer in Ausbildung)
  • HBV-Trainer seit 2015
Lukas Leupold (FSJ-ler)
  • C-Trainer (B-Trainer in Ausbildung)

Bundeskader-Athleten

Die folgenden Hamburger Spielerinnen und Spieler sind derzeit in einem der Kader des Deutschen Badminton Verbandes vertreten:

Perspektivkader (PK)

  • Thuc Phuong Nguyen (Horner TV – Trainingsstandort Hamburg)

Nachwuchskader (NK 1)

  • Leona Michalski (Spvvg Sterkrade-N. – Trainingsstandort Hamburg)
  • Matthias Kicklitz (Horner TV – Trainingsstandort Hamburg)

Nachwuchskader (NK 2)

  • Jonathan Dresp (Horner TV – Trainingsstandort Hamburg)
  • Kenneth Neumann (Horner TV – Trainingsstandort Hamburg)
  • Hannah Berge (BV Tröbitz – Trainingsstandort Hamburg)

Perspektivteam U17-U19 für das Jahr 2019

  • Leona Michalski ((Spvvg Sterkrade-N. – Trainingsstandort Hamburg)
  • Thuc Phuong Nguyen (Horner TV – Trainingsstandort Hamburg)
  • Hannah Berge (BV Tröbitz – Trainingsstandort Hamburg)
  • Jonathan Dresp (Horner TV – Trainingsstandort Hamburg)
  • Matthias Kicklitz (Horner TV – Trainingsstandort Hamburg)
  • Kenneth Neumann (Horner TV – Trainingsstandort Hamburg)

​Talentteam U14-U15 für das Jahr 2019

  • Lara-Sophie Dreessen (Horner TV – Trainingsstandort Hamburg)
  • Anton Blühdorn (Horner TV – Trainingsstandort Hamburg)
  • Erik Tilch (VfL Lohbrügge – Trainingsstandort Hamburg)

Talentteam U13 für das Jahr 2019

  • Miya Melayn Salaria (TSG Bergedorf – Trainingsstandort Hamburg)
  • Mattis Gutsche (VfL Lohbrügge – Trainingsstandort Hamburg)
  • Michel Schuster (Horner TV – Trainingsstandort Hamburg)
  • Kjell Vater (SSW Hamburg – Trainingsstandort Hamburg)

(Stand 07.2019)


WE SPEAK ENGLISH   

Im Landesleistungszentrum Hamburg wird Englisch gesprochen. Da unsere Trainer Ben, Eric und Jie kein oder nur wenig Deutsch sprechen, findet das Training grundsätzlich in englischer Sprache statt. Zu Beginn hatten wir einige Bedenken, aber es klappt wirklich sehr gut. Die Athleten müssen genau hinhören – das schärft die Aufmerksamkeit. Zudem gibt es nun im Training die Möglichkeit, das erlernte Englisch aus der Schule gleich in die Praxis umzusetzen.

Come on – and win !