Jugendsprecher
Hamburger Badminton Jugend in der Karibik
Hamburg, den 18. August 2010. Trüber Himmel, Regen.
Hamburg-Dulsberg, den 18. August 2010. Strahlend blauer Himmel, warm und unter den Füßen, kühler, feiner weißer Karibiksand. Wie man das macht? Ganz einfach, wer zum Sommerfest der Hamburger Badminton Jugend kam, durfte dieses Jahr im BeachCenter Hamburg auf dem „Karibik-Feld“ bei Beachsoccer und Beachvolleyball dem nassen Hamburg für einige Stunden entfliehen.
Um 15°° Uhr ging es los, mit Beachsoccer sollte das Fest beginnen. 20 hochmotivierte Jugendliche wurden in zwei Teams aufgeteilt, je nachdem welche Farbe ihr T-Shirt hatte (die helle und die dunkle Seite der Macht). Jedes Team schickte 7 Spieler auf den Platz und hatte 3 Auswechselspieler, was sich als praktisch erwies, denn beim Laufen im Sand ging dem einen oder anderen schon schnell die Puste aus, so erfolgte ein Wechsel schon fast im Minutentakt! Gut, dass Jeannine reichlich Getränke eingekauft hatte, so konnte man kurz auftanken, bevor es wieder aufs Spielfeld ging. Es wurde hart gekämpft, spektakuläre Manöver wurden durchgeführt und im Sand versuchte so manch einer einen Fallrückzieher. Am Ende siegte die dunkle Seite der Macht mit einem sensationellen 11:10 (die helle Seite behauptet, das letzte Tor wäre ein Abseitstor gewesen, aber mal ganz unter uns, die haben es irgendwie geschafft immer mehr Spieler als wir gewesen zu sein, da darf man doch auch im Abseits stehen, oder?).
Revanche wurde in Form von Beachvolleyball geboten, also wurde das Netz gespannt und der Ball gewechselt. Anfangs drohte das Spiel schon beim Aufschlag zu scheitern. Irgendwie hängt das Volleyball-Netz viel höher als unser Badminton-Netz?! Doch mit der Zeit gewöhnte man sich an die Höhe und die ersten Ballwechsel konnten gespielt werden. Zum Ende hin kamen sogar Ballwechsel zustande mit mehr als vier Berührungen (z.T. in der eigenen MannschaftJ)!
Als genug geschwitzt wurde, nutze man die wunderbare Möglichkeit sich im Außenpool mit Rutsche abzukühlen. Wer keine Badesachen dabei hatte, testete wie wasserresistent die Sportsachen sind. Nachteil am Außenpool war, dass man wieder auf den harten Boden der Tatsachen ankam und sich bewusst wurde, dass man doch nicht in der Karibik war, sondern im kühlen Hamburg. Deswegen ging es schnell unter die warme Dusche und zurück in die Karibik zum Essen, welches eher italienisch ausgerichtet war: Pizza und Pasta. Vor dem Essen wurde noch eine Runde des ultimativen Urlaubsspiels „Stille Post“ gespielt, so konnte die Zeit bis zum ersten Pizzablech gut überbrückt werden.
Gegen 19³° waren alle Bäuche gefüllt und die Rückreise nach Hause konnte angetreten werden.
Insgesamt war es ein sehr schönes Fest, besonders erfreulich war, dass Jung und Jünger sich so gut verstanden haben. Obwohl die Altersspanne von 11 bis 19 reichte, feuerte man sich beim Beachen gegenseitig an, kämpfte, fiel und lachte gemeinsam. Ein herzlicher Dank gilt unserer Jugendwartin Jeannine, die uns organisatorisch unterstützt hat. Hoffentlich wird es in Zukunft weiterer solcher Veranstaltungen geben, die möglichst viele unserer Jugendlichen nutzen werden.
Ich denke, dieser Tag wird bei vielen positiv in Erinnerung bleiben, zumindest bis zum nächsten Waschgang. Oder klebt nur an meiner Kleidung Karibiksand?
Eure Jugendsprecherin Sophie



















